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Für den
Katastrophenschutz, Bereich medizinischen Task Force, hat der Landkreis
Germersheim einen Notfallkrankenwagen Typ B erhalten. Das Fahrzeug hat mit
seiner Ausstattung einen Wert von rund 80.000 Euro. Landrat Dr. Fritz Brechtel
hat den Schlüssel an das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband
Germersheim, übergeben.
In der Bundesrepublik Deutschland nehmen die im
Katastrophenschutz mitwirkenden Organisationen auch die Aufgaben zum Schutz der
Bevölkerung im Verteidigungsfall wahr. Die Feuerwehren und die
Hilfsorganisationen werden durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe für diese Zivilschutzaufgaben zusätzlich mit
Einsatzfahrzeugen und Ausstattung ausgestattet. In diesem Rahmen erhielt der
Landkreis Germersheim den neuen Wagen. Insgesamt will
der Bund in den nächsten zehn Jahren 488 Notfall-Krankentransportwagen (KTW)
Typ B den Ländern übergeben.
Alfred Gadinger Zentralbereichsleiter „Zentrale
Dienste, Personal und Büroleitung“ in der Kreisverwaltung Germersheim
erläuterte die Besonderheiten dieses Notfall-Krankentransportwagen (KTW) Typ B:
Das Fahrzeug ist mit zwei Patiententragen ausgestattet. Dies erlaubt den
Transport und die Erstversorgung von zwei Verletzten oder Erkrankten. Das
Fahrzeug ist unter anderem mit Schaufeltrage, Vakuummatratze und
Krankentragestuhl, spezielle Katastrophenschutzausrüstung sowie einem pneumatisch
gedämpfter Ambulanztisch ausgestattet.
Daneben verfügt der Notfall-KTW über einen
Trennwandschrank u.a. mit Thermobox, einen Schrank für Notfallrucksäcke
inklusive Handwaschgelegenheit und ein Hochschrank für Sauerstoff.
Im Aufbau können – sofern nur eine Krankentrage
in Verwendung – zwei Begleitersitze besetzt werden. Im Patientenraum besteht
die Möglichkeit medizintechnische Geräte wie z.B. EKG oder Defibrilator
anzuschließen.
Theoretisch ist der Notfall-KTW Typ B ein RTW
wenn das entsprechende medizinische Gerät mitgeführt wird. Die erwartete
Lebensdauer des Fahrzeugs liegt bei 20 bis 25 Jahren.
„Ich bin
froh, dass wir zahlreiche Organisationen haben, die mit gut ausgebildeten und
motivierten Einsatzkräften im unseren Landkreis im Katastrophenfall
bereitstehen. Neben dem Engagement ist aber auch eine gute Ausrüstung unbedingt
notwendig“, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel.
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